Monthly Archives: December 2013

Weihnachtspackerl. Über das Schenken.

Ich heiße Katharina und ich bin schon seit ein paar Jahren Teil des 

DeutschAkademie-Teams. 

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und beschert uns eine ganz besondere Zeit. Es ist unübersehbar, an jeder Ecke kann man es riechen, sehen, fühlen und hören. Die Einkaufsstraßen sind prunkvoll geschmückt, sie leuchten in träumerischem Glanz und der Duft von warmen Punsch und Glühwein steigt auf. Spätestens dann, wenn Wham „Last Christmas“ aus dem Radio trällern, wird mir bewusst, es „weihnachtet“ schon.

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Ja, richtig, bald ist Weihnachten! Wir feiern Weihnachten, das Fest, an dem wir unsere Liebsten beschenken möchten. Habt ihr schon alle eure Weihnachtsgeschenke? Die Idee bzw. Tradition, sich an Weihnachten zu beschenken, verdanken wir unseren Vorfahren aus dem 13. Jahrhundert.

„Alle Jahre wieder“ – wie uns schon das bekannte Weihnachtslied besagt – kommt nicht nur das Christkind wieder, sondern mit ihm auch die große Frage „WAS soll ich schenken?. Jedes Jahr sind Millionen Menschen auf der Suche nach dem perfekten Geschenk. Kluge Köpfe haben sogar eigene Homepages nur für Geschenksideen entwickelt, geordnet nach Geschlecht und Bereichen. Nach Durchsicht dieser Webpages muss ich jedoch die Praxisrelevanz dieser Ideen in Frage stellen…

Soll  Papa wieder die alljährliche Krawatte bekommen, Tante Gerda das gewohnte Dufthäuschen und die Kinder wieder irgendwelche abartigen, aber „voll trendigen“ Actionfiguren? Zielloses Schlendern durch die überfüllten Einkaufsstraßen, bestückt mit einer Gefühlspackung Überforderung ist die Folge. Manchmal hat man Glück und man weiß bereits Mitte November, dass in der Boutique unten an der Ecke der grüne Pulli hängt, von dem Mutti schon seit einer Woche schwärmt. Tja, manchmal ist es einfach, manchmal wird es jedoch zu einer schweren Aufgabe die Geschenke für alle Lieben zu besorgen!

Dieses Jahr habe ich mir Gedanken über die Bedeutung des Schenkens gemacht. Etwas Schenken, bedeutet für mich, sich über jemanden Gedanken zu machen. Warum beschenke ich jemanden? Ich möchte jemandem eine Freude bereiten. Es gibt nichts was mehr Herz erwärmend ist, als eine gute Freundin dabei zu beobachten, wie sie die Verpackung öffnet und ihr beim Anblick des Geschenks ein Lächeln über die Lippen huscht, welches mir verrät, dass ich sie wirklich beschenkt habe.

Ja, ich möchte jemandem eine Freude machen – dies sollte auch der Sinn des Schenkens sein! Aber geht das nur über materielle Geschenke? Je älter ich werde, desto mehr merke ich, dass heutzutage ZEIT die größte Mangelware in unserer Überflussgesellschaft ist. Zeit für die Familie, Zeit für Freunde.

Weihnachten bedeutet für mich: Zeit nehmen, Zeit haben und Zeit schenken.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine besinnliche WeihnachtsZEIT!

 

Manche deutsche Wörter heißen in Österreich anders.

Anstatt Januar sagt man beispielsweise Jänner. Kennst du die deutschen Entsprechungen?

Küsschen, Januar, in diesem Jahr, Hackfleisch, Tomaten, Ohrfeige, Schälchen, Spaß, Hallo, Treppe, Kartoffeln, Schlagsahne, Tüte, Stechmücke, Aufzug.

Jänner – Januar                    Schlagobers – ………

Fahrstul – ……                   Paradeiser – ……….

Gaudi – ………                   Faschiertes – ………

Gelse – ………                   Stiege – …………….

Haferl – ……..                    heuer – ……………..

Sackerl – …….                   Servus – ……………

Watsche – ……                   Busserl – …………..

In Ordnung: Januar, Aufzug, Spaß, Stechmücke, Schlagsahne, Tüte, Ohrfeige, Schälchen, Tomaten, Kartoffeln, Hackfleisch, Treppe, in diesem Jahr, Hallo, Küsschen.

Weihnachtspackerl. In einem anderen Land.

Ich bin Tanja, eine Steirerin die es in den Norden gezogen hat; genauer gesagt lebe ich seit einem Jahr in Helsinki.

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Dieses Jahr werde ich das erste Mal Weihnachten nicht zuhause in Österreich verbringen.

Ich hab zwar einen Brief ans Christkind geschrieben, bin mir aber nicht sicher, ob es auch nach Finnland finden wird. Für den Fall der Fälle, muss eine Alternative her! Und da kommt nur einer in Frage:

Der echte Weihnachtsmann aus Finnisch-Lappland höchstpersönlich.

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Der finnische Weihnachtsmann oder „Joulupukki“, wie er liebevoll genannt wird, wohnt mit seiner Frau Muori, seinen Rentieren und ganz vielen fleißigen Helferleins, den „Joulutonttus“, in der nördlichsten Gegend von Finnland. Nicht nur unter den Finnen, sondern auch weltweit streitet man sich darüber, wo der Weihnachtsmann eigentlich genau wohnt. Ich weiß jedoch aus sicherer Quelle, dass  er unterm Jahr in Korvatunturi lebt und sich im November dann mit Sack und Pack nach Rovaniemi ins Weihnachtsdorf begibt und in seinem Büro die letzten Vorbereitungen für Weihnachten trifft.

Joulupukki weiß Weihnachten zu genießen und lässt sich nicht stressen. Er liebt die traditionellen Naschereien die es in der Adventszeit in Finnland zu essen gibt. Glücklicherweise ist seine Frau eine ausgezeichnete Köchin und zaubert in Köstlichkeiten wie „Riisipuuro“ (Weihnachtsmilchreis), „Piparkakku“ (Pfefferkuchen), Glögi (finnische Version von Glühwein), und „Joulutorttu“ (Weihnachtssterne).

Mmmhhh…kein Wunder, dass er so einen großen Bauch hat.

Am 24. Dezember kommt dann sein großer Tag: Er spannt seine Rentiere vor dem Schlitten, packt alle Geschenke ein und reitet in die dunkle Nacht, um bald Familien in ganz Finnland eine Freude zubereiten. Dabei muss jedoch erwähnt werden, dass Joulupukki nicht wie sein amerikanischer Vetter durch die Luft fliegt, sondern sein Schlitten am Boden durch die weiten Wälder gezogen wird.

Beim ersten Haus angekommen wartet schon die ganze Familie gespannt auf den Herren im roten Mantel. Im Gegensatz zu unserem Christkind ist der finnische Weihnachtsmann überhaupt nicht scheu und klopft an jedes Haus um seine Geschenke persönlich zu überreichen. Seine Rentiere suchen sich inzwischen ein gutes Versteck und bewachen die Geschenke. Auch wenn Joulupukki viel zu tun hat, nimmt er sich trotzdem Zeit und tratscht mit allen Kindern. Ab und zu gönnt er sich ein Glas Glögi, aber natürlich ohne Alkohol, denn er muss ja noch fahren.

Nachdem der Weihnachtsmann das Haus verlassen hat, dürfen die Kinder sofort ihre Geschenke auspacken! Dabei werden Weihnachtslieder beim Christbaum gesungen, der traditionelle Weihnachtsschinken gegessen und die Zeit mit der Familie genossen.

Wenn der Weihnachtsmann spät in der Nacht von seinem aufregendsten Arbeitstag im Jahr nach Lappland zurückkommt, legt er sich ins Bett und träumt von strahlenden Kinderaugen und fröhlichem Lachen.

Auch wenn das Christkind mein Favorit ist, finde ich den finnischen Weihnachtsmann durchaus sympathisch. Ich freue mich schon sehr ihn dieses Jahr persönlich kennen zu lernen. Ich bin schon gespannt ob er das Christkind kennt…:)

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 Hyvää Joulua! God Jul! Frohe Weihnachten!

 

Heute ich fange die letzte Woche des Kurses an.

Es ist die letzte Woche des Kurses, ich lerne jetzt B.2.2.

Wir haben 5 Tagen pro Woche (3Stunden pro Tag) unseren Unterricht besucht. Wir haben neue Grammatik und viele neue Wortes gelernt. In unserem Kurs sind die Leute und unsere Lehrerin seher net und freundschaftlich. Wir haben auch viele Spiele gemacht. Heute sollen wir ein lustiges Spielt mache, wo wir unser neues Vokabular üben werden.

Wir sollen heute auch unsere letze Prufüng zusammen korrigiert. Jeden Woche haben wir eine Kleine Prufüng gemacht. Ich glaube, dass diese Prufüngen sehr wichtig sind, und wir konnen unser Fehler korrigieren.

2013-12-16 13.37.31 Ich werde nach Spanien fliegen. Ich will meine Familie und meine schöne Hundin besuchen. 

Haben Sie ein Traumberuf?

VON MIREIA

Mein Traumberuf ist ein Beruf, in demlich mit vieler Menschen arbeiten muss. Ich mag in ein großen Team arbeiten, mit Vertrauen, Freundlichkeit, guter Atmosphäre, usw. Alle Meschen spielen eine wichtige Rolle: jeder einzelne ist wichtig und man kann auch von dieser Person lernen.

Die Arbeitszeiten sind flexibel und man kann früh nach Hause gehen und bei der Familie sein. Natürlich is der Lohn wichtig: niemand lebt von der Luft! 😉

Ich kann nicht sagen, welcher mein konkreter Traumberuf ist, aber ich war sehr glücklich als ich als Lehrerin arbeitete, und Ausbildungenbücher schrieb.

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Ein Spiel für dieses Wochenende

Heute erkläre ich euch ein gutes Spiel um ihr gesprochenen Deutsch zu verbessern.

Du brauchst:

– dieses Brett (das im Bild ist)

– einer Spielstein

– ein Würfelspiel

– einige Karten, wo wirst du jeder einige Konnektoren schreiben, zum Beispiel: aber (Null Position), denn (NP), und (NP), trotzdem (Hauptsatz), deshalb (HS), weil (Nebensatz), obwohl (NS), sodass (NS).

Diese Karten müssen auf dem Bauch liegend.

In jedem Feld gibt es eine Satze, die du ergänzen müsst. Du sollst eine Konnektor und deine Fantasie benutzen.

Viel Spaß!!

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Cafe Central

2013-12-13 19.24.27VON CARLOS

Gestern waren wir im Cafe Central. Dieses Cafe  ist mein liebling. Es findet sich im Herrengasse (U3). Dort haben wir Sacher Torte gegessen, es ist ganz lecker!!

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Das Café wurde 1876 von den Gebrüdern Pach eröffnet; im späten 19. Jahrhundert wurde es, auch durch den Abriss des Cafe Griensteidl, zu einem der wichtigsten Treffpunkte geistigen Lebens in Wien.

Das Lokal schloss nach Ende des Zweiten Weltkrieges. 1975, im Jahr des Denkmalschutzes, wurde das Palais Ferstel renoviert und das Central neu eröffnet – allerdings nicht wie zuvor im Innenhof des Palais, sondern in den Räumen der ehemaligen Schalterhalle einer Bank. 1986 wurden die Räumlichkeiten nochmals aufwendig renoviert. Heute ist das Café Central einerseits ein Anziehungspunkt für Touristen, zum anderen ein gutbürgerliches Café, das vom Ruf seiner literarisch geprägten Vergangenheit lebt.

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Stock im Eisen

 

 

 

 

 

 

 

2013-12-11 14.44.40VON CARLOS

Heute erkläre ich euch den Stock im Eisen Platz. Der Name dieses Platz kommt von der Fichte, aus dem Mittelalter, die über und über mit Nägeln beschlagen wurde.

Die Fichte des späteren Stock-im-Eisen begann etwa um 1400 zu wachsen und wurde ca. 1440 gefällt, wie Untersuchungen 1975 gezeigt haben. Die Verjüngung in der Mitte des Stammes (er ist durch fünf Metallbänder gestützt), rührt von Axtschlägen her. Die Benagelung begann, als der Baum noch lebte (also vor 1440). Der Grund für die Benagelung vor dem 18. Jahrhundert ist nicht bekannt.

Der Wiener Stock-im-Eisen ist allerdings der älteste noch erhaltene Nagelbaum. Sein Stamm ist 2,19 m hoch und steht auf einem Sockel aus tschechischem Hornblende-Granit gehüllt in Plexiglas, direkt an der Ecke des Equitable-Palais.

Um den Stock-im-Eisen ranken sich allerlei Sagen. Es heißt, das geheimnisvoll unaufsperrbare Schloss am Eisenband sei das Meisterstück eines Schlossergesellen, welcher sich mit dem Teufel verbündet hatte und zu dessen Opfer wurde. Seit jeher soll jeder wandernde Schlosser dem Stock-im-Eisen abergläubig seinen Gebetstribut gezollt und einen Nagel eingeschlagen haben. Das Schloss war natürlich nur eine Attrappe und ist als solche nicht aufsperrbar.

Freitag der 13.

VON MIREIA

Sind Sie abergläubisch?

Heute is Freitag der 13. und viele Menschen, dass abergläubisch sind, pass von alle Aberglauben Dingen auf.

Ich bin nicht abergläubisch, aber kenne einige Beispielen:

– Man soll nicht unter der Leiter gehen

– Ein zerbrochenen Spiegel bringt 7 Jahre Pech

– Man soll immer mit dem rechten Fuß aufstanden

– Wenn man Salz verschüttet, gibt es Streit

– Man muss einen Talisman tragen

– Überqueren mit einer schwarzer Katze bringt Pech

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Kennen Sie andere Beispielen? 😉

 

Weihnachtspackerl. Der Duft von Weihnachten.

Ich heiße Andrea und ich habe viele liebe Freunde bei der DeutschAkademie. 

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Im Rahmen dieses Weihnachtspackerls möchte ich euch gerne etwas über mein persönliches Lieblingswochenende in der Adventszeit erzählen.

An der Adventszeit liebe ich eigentlich alles, ganz besonders mag ich den Duft und Geschmack von Weihnachten. Den würzigen Geruch des Adventkranzes, den süßen Duft von Vanillepunsch am Christkindlmarkt, den Geschmack von Weihnachtskeksen wenn man sie gemeinsam mit lieben Menschen genießt, den winterlichen Geschmack von Schneeflocken, die einem bei einem Spaziergang im Schneegestöber auf der Zunge zergehen und sollte es draußen noch nicht zu kalt sein, darf es für mich gerne auch eine Kugel Eis mit Zimt-, Glühwein- oder Lebkuchengeschmack sein. Diese kleinen Momente des Innehaltens machen für mich die Adventszeit aus.

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Eine ganz besondere Bedeutung hat für mich der Duft von frisch gebackenen Weihnachtskeksen. Im Jahr 2007 bin ich von der Steiermark nach Wien gezogen. In diesem Jahr kam das erste Mal die Idee auf, gemeinsam mit Freunden Weihnachtskekse zu backen. Damals ist das nun seit 6 Jahren traditionelle „Keksbackwochenende“ entstanden und dieses ist mein allerliebstes Wochenende in der Adventszeit.  An diesen Tagen wird eine Wohnung in Wien in eine weihnachtliche Backstube verwandelt. Es wird gemeinsam geknetet, viel gelacht, Teig ausgerollt, verziert, getunkt, bestreut, geredet, gegessen, getrunken und hin und wieder eine Weihnachtsgeschichte erzählt. Der Stress des Alltags ist schnell vergessen und Weihnachten kann kommen.

Gerade frage ich mich, woher die Tradition des Keksebackens eigentlich kommt und recherchiere ganz kurz. Laut Wikipedia* belegen frühe bildliche Darstellungen, dass es ein rituelles Backen schon in der Zeit vor Christus gab. Vermutlich liegt der Ursprung des heutigen Weihnachtsgebäckes in den mittelalterlichen Klöstern. Unter anderem zählten auch Stollen und Lebkuchen zum klösterlichen Adventsgebäck.

Für alle, die jetzt Lust bekommen haben drauf los zu backen und ihre Wohnung mit Weihnachtsduft zu füllen, hier ein Rezept für einen Klassiker unter den Weihnachtsbäckereien – den Lebkuchen.

Zutaten:

  • 500g   Roggenmehl
  • 250g   Honig
  • 120g   Butter
  • 200g   Kristallzucker
  • 2          Eier
  • 1,5TL  Natron (TL = Teelöffel)
  • 1Pkg.   Lebkuchengewürz (Pkg. = Packung)
  • 1TL     Zimt

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,5cm dick ausrollen. Kekse ausstechen und bei 180 °C etwa 5-7 Minuten backen. Nach Lust und Laune verzieren 😉

Ich wünsche euch allen viele schöne Momente in der Weihnachtszeit und dass ihr Weihnachten in eurem Herzen tragt und versucht, es das ganze Jahr zu bewahren.

*Seite „Weihnachtsgebäck“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. Dezember 2013, 17:55 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Weihnachtsgeb%C3%A4ck&oldid=125094137

Me está visitando mi hermana !!!!!

El pasado lunes vino a visitarme desde España mi hermana y me alegra mucho. En el día de ayer, pensamos que podíamos visitar la Ópera del Estado de Viena (altamente recomendable). Hemos visto “el Cascanueces”, en alemán “der Nussknacker“. Lo hemos visto desde unas gradas situadas en la parte superior, utilizando unas entradas que venden a última hora y que sólamente cuestan 3-4 €, he de decir que para ese precio es “increible”.

Estos días visitaremos los famosos  mercados navideños y tomaremos vino caliente también.

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