Essay: Muttertag – Die härtere Komödie

Eine Filmanalyse zum Klassiker “Muttertag” von Mihaela Radu. 

Wir sind stolz auf unsere motivierten und kreativen Schüler! Vielen Dank Mihaela!

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(Einleitung)

„I sogs glei, I wors ned!“ („Ich sage es gleich: Ich war es nicht!“), kommentiert der Opa den Tod am Muttertag in der österreichischen alltäglichen Hölle gegen die guten Sitten verstoßend.

Muttertag ist ein österreichischer kabarettistischer Film auf Deutsch (Dialekt) aus dem Jahr 1993, der auf sarkastische Weise den Umgang des Lebens einer wienerischen Familie rund dem Muttertag porträtiert. Harald Sicheritz, der Regisseur, dreht den Film in der Wohnhausanlage Am Schöpfwerk in Altmannsdorf in Wien Meidling. Diese Region ist bekannt für  ihre soziale Spannungen und Konflikte, die auch in dem Film in der Öffentlichkeit gezeigt werden.

 (Hauptteil)

Am Anfang des Films lernen wir die österreichische Familie Neugebauer kennen. Sie streiten während des Frühstücks und der Opa bekommt Angst, dass er in Heim geschickt wird. Er nimmt das Geld, das gespart ist und spendet wie viel er kann. Den Rest wird er später als Reisegeld nützen. Vielleicht wäre es am besten, wenn man den Opa schon vom Anfang im Heim gellassen hätte. Er macht Fehler nach Fehler. Er tötet unabsichtlich das Haustier und danach Emilie, eine junge Frau, die die Familie besucht hat. Er ist total nutzlos und schadet mehr als man sich vorstellen kann. Wenn Herr Neugebauer Hilfe mit der Bauen eines Tisches für Muttertag brauch, sagt er, dass er sich nicht vom Stuhl bewegen kann, aber wenn eine Sekunde später jemand an die Tür klopft ist er sofort vor der Tür, ohne Mühe zu zeigen.

 Auch die anderen in der Familie Neugebauer sind unmoralisch und karikiert. Die Mutter Trude will nicht dass die anderen etwas für Muttertag vorbereiten, aber sagt nichts und spielt überrascht. Sie bewundert den Polizist und beneidet ihre Freundin Emilie für ihre Affäre mit diesem. Sie sucht Tröstung in kleptomanischen Ausfällen und wenn sie in einem Skandal involviert ist, ändert sie sich die Frisur um mehr wie Emilie auszusehen. Sie lehrt ihren Sohn, dass am schlechtesten ist, wenn man sieht, dass man etwas (Schlechtes) gesehen hat. Dadurch unterbaut sie die Stereotypen, die sagen, dass die Österreichern immer wegschauen vorziehen. Wenn Emilie in ihrem Haus gestorben ist, kühl sie den Körper tief und kocht sie ihn später für eine Feier in der Wohnhausanlage. Eine Nachbarin sieht von ihrem Balkon wie Emilie stirbt, aber sie wirkt als wäre nichts passiert.

Der Vater, Edwin, muss alles über seinen Seitensprung am Muttertag seiner Frau erzählen, weil er unter Schuld und Eifersucht leidet. Er ist sehr gestresst um alles perfekt am Muttertag zu organisieren, aber anstatt das geht alles schief. Die Romantik in seine Ehe ist komplett verschwunden.

 Der Sohn, Mischa, hat frivole Angewohnheiten und schenkt seiner Mutter ein Elektrikmesser. Er hat das Messer selbst gebastelt um seine Mutter zu töten, aber das Messer verletzt schließlich die Nachbarin. Er ist böse und extrem frech zu dem Opa.

Andererseits gibt es keine Gerechtigkeit auf dieser Welt. Niemand findet heraus wer Emilie getötet hat, die Polizisten haben ein Doppelleben, die Unmoralität herrscht und die Räuber stehlen ohne schlechtes Gewissen. Die Detektiven folgen und kontrollieren Frauen, nur die Chance sie anzugreifen zu haben, ungeachtet, dass andere Diebe ohne Probleme herumspazieren.

(Schlussteil)

Die Handlung war weder ordinär noch realistisch, sondern spannend und übertrieben. Die Horrorfamilie karikiert die österreichische Gesellschaft. Meiner Meinung nach ist den Film seiner Gehre gerecht. Ich bin gleichzeitig amüsiert und schockiert gewesen. Ich würde den Film empfehlen, weil man ihn anschauen muss, um die Handlung zu verstehen. So einen Film kann man nicht mit Worten erklären.

Verfasst von Mihaela Radu

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