An der DeutschAkademie wird grundsätzlich nur Hochdeutsch unterrichtet. Jedoch interessieren sich viele unserer Schüler für die österreichische Umgangssprache. Aus diesem Grund präsentieren wir heute einen der berühmtesten Interpreten österreichischer Musikkultur - Wolfgang Ambros mit wohl einem seiner bekanntesten Songs “Zwickt’s mi”… Generell ist zu sagen, dass ein Großteil der österreichischen Interpreten bevorzugt in Umgangssprache singt, hauptsächlich aus dem Grund, um sich von den übrigen deutschsprachigen Künstlern aus dem hochdeutschen Raum zu differenzieren. Da Wolfgang Ambros bevorzugt im österreichischen Dialekt singt, habe ich den dazugehörigen Text und die hochdeutsche Übersetzung von einigen Wörtern, die wohl für manchen ein wenig befremdlich klingen, eingefügt. Viel Spass!!!
Zwickts mi (Wolfgang Ambros)
drauß´n regnts und drinnen stinkts und i steh in der Mitt´n.
Die Leut ob´s sitz´n oder stengan, alle hab´n se fade Augn,
und sicher net nur in der Tramway, i glaub, des hams den ganzen Tag! Im Wirtshaus triff i immer an, der was Gott was erzählt,
er is so reich, er is so guat, er kennt die ganze Welt.
In Wirklichkeit is er a Sandler , hocknstad und dauern fett ,
des letzte Weh in meine Aug´n, na i pack eam net. Refrain
des derf net woa sei,
wo san ma daham?
Zwickts mi ganz wurscht wohin.
I kanns net glaub´n ,
ob i ang’soff’n bin!
Do i glaub do hilft ka zwick´n,
könnt ma net vielleicht irgendwer ane pick’n ?
Danke jetzt is ma kloa,
es is wahr, es is wahr.
Den jungen Leuten geht´s zu guat sie kennen keine Härte.
So red´n de, de nua an Oasch kräun, Schmiergeld nehmen, packln tan,
noch an Skandal dann pensioniert werd´n kurz, a echtes Vuabüd san.
Refrain

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