Die unwürdige Greisin oder das Leben gegen die Öffentlichkeit

Für heute haben wir einen Text zum Lesen als Hausaufgabe bekommen. Er war schwer, sonst sehr interessant und philosophisch. Diesen Auszug von einem Buch zwang uns zu überlegen, ob alles, das von meisten Leuten verachtet ist, in der Wirklichkeit so furchtbar und unannehmbar ist.

So, ganz kurz über den Inhalt des Texts: es lebte einmal eine Frau, die viele Kinder hatte. Weil ihr Man nicht so viel Geld verdient hatte, musste sie auch das ganze Leben viel und hart arbeiten. Dazu kümmerte sie sich ständig um ihre fünf Kinder. Alles teilte sie mit ihren Kindern, einschließlich der Lebensmittel. Als sie siebzig war, starb ihr Mann. Nach dem Tod ihres Mannes weigerte sie sich mit ihren Kindern zusammen zu leben, die außerdem in verschiedene Länder fuhren. Stattdessen begann sie mehr auszugehen, aber gleichzeitig vereinsamte sie mehr und mehr, und bald hielt sie nur eine lose Verbindung mit ihren Kindern aufrecht. Wenn sie im Kino oder im Gasthof war, verachtete und verleumdete man sie. Selbst ihre Kinder hielten sie als verrückte und schlecht verhandelnde Frau. Man wollte nicht darüber nachdenken, dass sie nie ein einfaches Leben hatte und dass sie nichts außer der Arbeit sah. Jetzt, am Lebensabend wollte sie ein bisschen allein zu sein und sich erholen, um etwas zu sehen.

Die Moral dieses Textes ist, dass bevor man jemandem etwas vorwirft, sollte man zuerst unbedingt darüber nachdenken, was der Grund dafür sein könnte.

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