Category Archives: WEIHNACHTSPACKERL

Merry Christmas!

Around 2 billion people worldwide celebrate Christmas every year. It has become one of the biggest holidays of the year in many countries, as it is now often celebrated by Christians and non-Christians alike.

And because every country has specific Christmas wishes, find bellow how people greet for Christmas around the world.

Arabic – I’d Miilad Said Oua Sana Saida

Bulgarian – Tchestita Koleda; Tchestito Rojdestvo Hristovo

Chinese – [Mandarin] – Kung His Hsin Nien bing Chu Shen Tan

Chinese – [Catonese] – Saint Dan Fai Lok

Finnish – Hyvaa joulua

French – Joyeux Noël

German – Froehliche Weihnachten

Greek – Kala Christouyenna

Hungarian – Kellemes Karacsonyi unnepeket

Indonesian – “Selamat Hari Natal”

Iraqi – Idah Saidan Wa Sanah Jadidah

Italian – Buone Feste Natalizie

Japanese -” Shinnen omedeto, kurisumasu omedeto. The first part is translated “Happy New Year. Kurisumasu omedeto means Merry Christmas. Japanese people generally add the expression gozaimasu to indicate humility.

Korean – Sung Tan Chuk Ha

Latvian – Prieci’gus Ziemsve’tkus un Laimi’gu Jauno Gadu

Romanian – Craciun fericit

Russian – Pozdrevlyayu s prazdnikom Rozhdestva s Novim Godom

Serbian – Hristos se rodi

Slovakian – Sretan Bozic or Vesele vianoce

Spanish – Feliz Navidad

Turkish – Noeliniz Ve Yeni Yiliniz Kutlu Olsun

Ukrainian – Z Rizdvom Khrystovym!

My sincere Christmas greetings for all Deutsch Akademie employee and students!

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Did you prepared your shoes?

December 6 marks the feast day of Saint Nicholas Day, and for the me the beginning of the Christmas season. It is a common practice for both children and grownups, to put out their shoes the night before St. Nicholas.  With enthusiasm and curiosity, in the morning, we discover the gifts which Nicholas had left to us.

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Widely celebrated in Europe and not only, St. Nicholas’ feast day, December 6th, kept alive the stories of St. Nicholas goodness and generosity.

In Germany and Poland, boys dressed as bishops begged alms for the poor—and sometimes for themselves! In the Netherlands and Belgium, St. Nicholas arrived on a steamship from Spain to ride a white horse on his gift-giving rounds. December 6th is still the main day for gift giving and merrymaking in much of Europe.

In the Netherlands St. Nicholas is celebrated on the 5th, the eve of the day, by sharing candies (thrown in the door), chocolate initial letters, small gifts, and riddles. In Romania, St. Nicholas is bringing a lot of sweets to the children which behaved well during the year, and a small stick to the ones less good. Dutch children leave carrots and hay in their shoes for the saint’s horse, hoping St. Nicholas will exchange them for small gifts.

Did you prepared your shoes? Do you celebrate St. Nicholas in your country? Tell us what traditions and how you celebrate this full of happiness day?

 

 

 

Weihnachten in Wien- das Lieblingsbild

Hallo Leute!

Weihnachten ist mein Lieblingsurlaub, wie für die meisten Leute. Alles rund um dich ist voller Lichter, Freude, gutes traditionelles Essen, viel Weihnachtslied und viele glückliche Menschen. Weihnachten ist eine Zeit für alle, eine Chance, jedem zu helfen, eine Chance, bessere Person zu sein. Es ist verwirrend, aber Weihnachten weckt eine Menge unserer guten Gefühle.

Dieses Jahr 2016 ist mein erstes Weihnachtsfest in Wien. Hier, in Wien, ist die Weihnachtszeit eine wirklich magische Zeit. Wohin Sie gehen, können Sie überall  reiche Weihnachtsbäume, Straßen, die viele Lichter und Weihnachtsmotive hat. Das alles macht ein großes Weihnachtsmärchen in Wien.

Mein Lieblingsbild ist im Blog angezeigt. Hier können Sie den Weihnachtsmarkt vor der Karls Kirche zu sehen. Um die ganze Weihnachtsstimmung zu machen schien wirklich den Teil gelegt, wo sie die Krippe legte mit Tieren und überall Stroh. Da es gibt keinen Schnee, Stroh von Weihnachten größer Atmosphäre ist. Das ist ein wahre Bild  von Weinachten.

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Vielen Dank für das Lesen.

 

Weihnachtspackerl. Vom Christbaum schmücken…

Kerze

Mein Name ist Iris und ich arbeite seit einigen Jahren als Kursmanagerin bei der DeutschAkademie.

Heute möchte ich euch etwas über Weihnachten bei uns zu Hause erzählen.

Wenn man ein Kind ist, ist Weihnachten immer etwas ganz besonderes – man kann es kaum erwarten, bis endlich das Glöckchen klingelt und man den Christbaum mit den vielen Geschenken darunter bestaunen kann.

Als Älteste von mehreren Geschwistern fand ich es später aber auch sehr spannend, den Baum selbst schmücken zu dürfen. Die jüngeren Geschwister verbrachten die Nacht vom 23.12. bei Verwandten oder Freunden, während wir „großen“ Kinder zusammen mit den Eltern den Baum schmückten. Nebenbei wurde Weihnachtsmusik gehört oder ein weihnachtlicher Film angeschaut.

Nach und nach beteiligten sich schließlich ebenfalls die jüngeren Geschwister daran und auch heute schmücken wir noch alle zusammen am 23.12. den Baum. Mittlerweile ist es schon zur Tradition geworden, dabei jedes Jahr dieselben Filme anzuschauen und selbstgebackene Kekse zu essen.

Besonders „Rumkugeln“ erfreuen sich bei allen Familienmitgliedern sehr großer Beliebtheit. Hier ein Rezept dafür, welches sehr einfach und schnell zu machen ist:

Menge für ca. 70 Stück Rumkugeln:

1/4 kg Hafermark
20 dag Kristallzucker
1/8 kg Butter
2 KL Kakao (KL = Kaffeelöffel)
1 Pkg. Vanillezucker
3-4 EL Rum (EL = Esslöffel)

Alle Zutaten gut vermischen, kleine Kugeln formen und in Kristallzucker wälzen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und FROHE WEIHNACHTEN euch allen!

Weihnachtspackerl. Gemeinsam anstatt einsam.

Ich heiße Marija. Ich arbeite schon länger bei der DeutschAkademie – vielleicht sind wir uns bereits einmal begegnet. Ich liebe meinen Arbeitsplatz, weil  ich so viele Menschen aus allen Ländern der Welt kennenlerne und man sich bei unseren Stammtischen austauschen kann, Interessantes über Traditionen, Kulturen und Land & Leute erfährt und selbst vieles von seinen eigenen Erfahrungen erzählen kann.

Marija

Meine letzten Weihnachten habe ich in Spanien verbracht, weil ich für ein halbes Jahr in Salamanca gelebt habe. Eine spanische Freundin hat mich zu sich nach Hause eingeladen, um mit ihr und ihrer Familie Heiligabend zu verbringen. Ich war wirklich sehr gespannt auf die spanischen Traditionen, weil ich schon gehört hatte, dass vieles anders ist als in meiner Heimat.

Am interessantesten war es für mich zu sehen, dass für die Spanier der Heiligabend eher nur ein Weihnachts-Abendessen ist. Meist wird Fisch und als Nachspeise ein „Turrón“ (eine Süßigkeit hergestellt aus Mandeln, Honig und Zucker) serviert. Geschenke werde jedoch keine geöffnet. In Österreich werden die Geschenke bereits am 24.12. ausgeteilt und nicht am 25.12.. Am 25.12. werden häufig die Großeltern oder andere Verwandte besucht und es wird wieder viel gegessen.

Nach dem Abendessen haben wir noch ein Quiz gespielt und über die verschiedenen kulturellen Unterschiede zwischen Spanien und Österreich gesprochen. Die Mutter von meiner spanischen Freundin hat auch ein bisschen Deutsch gesprochen und wir konnten in beiden Sprachen miteinander kommunizieren. Ich war wirklich sehr dankbar, dass ich zu Weihnachten eingeladen wurde und somit diesen Abend in einem fremden Land nicht einsam und alleine verbringen musste.

Ein großes DANKE an meine Freundin Sandra, dass ich Weihnachten in Spanien gemeinsam mit ihrer Familie genießen durfte! Weihnachten bedeutet für mich auch Gemeinsamkeit! 

Frohe Weihnachten euch allen!

Weihnachtspackerl. Über das Schenken.

Ich heiße Katharina und ich bin schon seit ein paar Jahren Teil des 

DeutschAkademie-Teams. 

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und beschert uns eine ganz besondere Zeit. Es ist unübersehbar, an jeder Ecke kann man es riechen, sehen, fühlen und hören. Die Einkaufsstraßen sind prunkvoll geschmückt, sie leuchten in träumerischem Glanz und der Duft von warmen Punsch und Glühwein steigt auf. Spätestens dann, wenn Wham „Last Christmas“ aus dem Radio trällern, wird mir bewusst, es „weihnachtet“ schon.

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Ja, richtig, bald ist Weihnachten! Wir feiern Weihnachten, das Fest, an dem wir unsere Liebsten beschenken möchten. Habt ihr schon alle eure Weihnachtsgeschenke? Die Idee bzw. Tradition, sich an Weihnachten zu beschenken, verdanken wir unseren Vorfahren aus dem 13. Jahrhundert.

„Alle Jahre wieder“ – wie uns schon das bekannte Weihnachtslied besagt – kommt nicht nur das Christkind wieder, sondern mit ihm auch die große Frage „WAS soll ich schenken?. Jedes Jahr sind Millionen Menschen auf der Suche nach dem perfekten Geschenk. Kluge Köpfe haben sogar eigene Homepages nur für Geschenksideen entwickelt, geordnet nach Geschlecht und Bereichen. Nach Durchsicht dieser Webpages muss ich jedoch die Praxisrelevanz dieser Ideen in Frage stellen…

Soll  Papa wieder die alljährliche Krawatte bekommen, Tante Gerda das gewohnte Dufthäuschen und die Kinder wieder irgendwelche abartigen, aber „voll trendigen“ Actionfiguren? Zielloses Schlendern durch die überfüllten Einkaufsstraßen, bestückt mit einer Gefühlspackung Überforderung ist die Folge. Manchmal hat man Glück und man weiß bereits Mitte November, dass in der Boutique unten an der Ecke der grüne Pulli hängt, von dem Mutti schon seit einer Woche schwärmt. Tja, manchmal ist es einfach, manchmal wird es jedoch zu einer schweren Aufgabe die Geschenke für alle Lieben zu besorgen!

Dieses Jahr habe ich mir Gedanken über die Bedeutung des Schenkens gemacht. Etwas Schenken, bedeutet für mich, sich über jemanden Gedanken zu machen. Warum beschenke ich jemanden? Ich möchte jemandem eine Freude bereiten. Es gibt nichts was mehr Herz erwärmend ist, als eine gute Freundin dabei zu beobachten, wie sie die Verpackung öffnet und ihr beim Anblick des Geschenks ein Lächeln über die Lippen huscht, welches mir verrät, dass ich sie wirklich beschenkt habe.

Ja, ich möchte jemandem eine Freude machen – dies sollte auch der Sinn des Schenkens sein! Aber geht das nur über materielle Geschenke? Je älter ich werde, desto mehr merke ich, dass heutzutage ZEIT die größte Mangelware in unserer Überflussgesellschaft ist. Zeit für die Familie, Zeit für Freunde.

Weihnachten bedeutet für mich: Zeit nehmen, Zeit haben und Zeit schenken.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine besinnliche WeihnachtsZEIT!

 

Weihnachtspackerl. In einem anderen Land.

Ich bin Tanja, eine Steirerin die es in den Norden gezogen hat; genauer gesagt lebe ich seit einem Jahr in Helsinki.

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Dieses Jahr werde ich das erste Mal Weihnachten nicht zuhause in Österreich verbringen.

Ich hab zwar einen Brief ans Christkind geschrieben, bin mir aber nicht sicher, ob es auch nach Finnland finden wird. Für den Fall der Fälle, muss eine Alternative her! Und da kommt nur einer in Frage:

Der echte Weihnachtsmann aus Finnisch-Lappland höchstpersönlich.

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Der finnische Weihnachtsmann oder „Joulupukki“, wie er liebevoll genannt wird, wohnt mit seiner Frau Muori, seinen Rentieren und ganz vielen fleißigen Helferleins, den „Joulutonttus“, in der nördlichsten Gegend von Finnland. Nicht nur unter den Finnen, sondern auch weltweit streitet man sich darüber, wo der Weihnachtsmann eigentlich genau wohnt. Ich weiß jedoch aus sicherer Quelle, dass  er unterm Jahr in Korvatunturi lebt und sich im November dann mit Sack und Pack nach Rovaniemi ins Weihnachtsdorf begibt und in seinem Büro die letzten Vorbereitungen für Weihnachten trifft.

Joulupukki weiß Weihnachten zu genießen und lässt sich nicht stressen. Er liebt die traditionellen Naschereien die es in der Adventszeit in Finnland zu essen gibt. Glücklicherweise ist seine Frau eine ausgezeichnete Köchin und zaubert in Köstlichkeiten wie „Riisipuuro“ (Weihnachtsmilchreis), „Piparkakku“ (Pfefferkuchen), Glögi (finnische Version von Glühwein), und „Joulutorttu“ (Weihnachtssterne).

Mmmhhh…kein Wunder, dass er so einen großen Bauch hat.

Am 24. Dezember kommt dann sein großer Tag: Er spannt seine Rentiere vor dem Schlitten, packt alle Geschenke ein und reitet in die dunkle Nacht, um bald Familien in ganz Finnland eine Freude zubereiten. Dabei muss jedoch erwähnt werden, dass Joulupukki nicht wie sein amerikanischer Vetter durch die Luft fliegt, sondern sein Schlitten am Boden durch die weiten Wälder gezogen wird.

Beim ersten Haus angekommen wartet schon die ganze Familie gespannt auf den Herren im roten Mantel. Im Gegensatz zu unserem Christkind ist der finnische Weihnachtsmann überhaupt nicht scheu und klopft an jedes Haus um seine Geschenke persönlich zu überreichen. Seine Rentiere suchen sich inzwischen ein gutes Versteck und bewachen die Geschenke. Auch wenn Joulupukki viel zu tun hat, nimmt er sich trotzdem Zeit und tratscht mit allen Kindern. Ab und zu gönnt er sich ein Glas Glögi, aber natürlich ohne Alkohol, denn er muss ja noch fahren.

Nachdem der Weihnachtsmann das Haus verlassen hat, dürfen die Kinder sofort ihre Geschenke auspacken! Dabei werden Weihnachtslieder beim Christbaum gesungen, der traditionelle Weihnachtsschinken gegessen und die Zeit mit der Familie genossen.

Wenn der Weihnachtsmann spät in der Nacht von seinem aufregendsten Arbeitstag im Jahr nach Lappland zurückkommt, legt er sich ins Bett und träumt von strahlenden Kinderaugen und fröhlichem Lachen.

Auch wenn das Christkind mein Favorit ist, finde ich den finnischen Weihnachtsmann durchaus sympathisch. Ich freue mich schon sehr ihn dieses Jahr persönlich kennen zu lernen. Ich bin schon gespannt ob er das Christkind kennt…:)

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 Hyvää Joulua! God Jul! Frohe Weihnachten!

 

Weihnachtspackerl. Der Duft von Weihnachten.

Ich heiße Andrea und ich habe viele liebe Freunde bei der DeutschAkademie. 

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Im Rahmen dieses Weihnachtspackerls möchte ich euch gerne etwas über mein persönliches Lieblingswochenende in der Adventszeit erzählen.

An der Adventszeit liebe ich eigentlich alles, ganz besonders mag ich den Duft und Geschmack von Weihnachten. Den würzigen Geruch des Adventkranzes, den süßen Duft von Vanillepunsch am Christkindlmarkt, den Geschmack von Weihnachtskeksen wenn man sie gemeinsam mit lieben Menschen genießt, den winterlichen Geschmack von Schneeflocken, die einem bei einem Spaziergang im Schneegestöber auf der Zunge zergehen und sollte es draußen noch nicht zu kalt sein, darf es für mich gerne auch eine Kugel Eis mit Zimt-, Glühwein- oder Lebkuchengeschmack sein. Diese kleinen Momente des Innehaltens machen für mich die Adventszeit aus.

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Eine ganz besondere Bedeutung hat für mich der Duft von frisch gebackenen Weihnachtskeksen. Im Jahr 2007 bin ich von der Steiermark nach Wien gezogen. In diesem Jahr kam das erste Mal die Idee auf, gemeinsam mit Freunden Weihnachtskekse zu backen. Damals ist das nun seit 6 Jahren traditionelle „Keksbackwochenende“ entstanden und dieses ist mein allerliebstes Wochenende in der Adventszeit.  An diesen Tagen wird eine Wohnung in Wien in eine weihnachtliche Backstube verwandelt. Es wird gemeinsam geknetet, viel gelacht, Teig ausgerollt, verziert, getunkt, bestreut, geredet, gegessen, getrunken und hin und wieder eine Weihnachtsgeschichte erzählt. Der Stress des Alltags ist schnell vergessen und Weihnachten kann kommen.

Gerade frage ich mich, woher die Tradition des Keksebackens eigentlich kommt und recherchiere ganz kurz. Laut Wikipedia* belegen frühe bildliche Darstellungen, dass es ein rituelles Backen schon in der Zeit vor Christus gab. Vermutlich liegt der Ursprung des heutigen Weihnachtsgebäckes in den mittelalterlichen Klöstern. Unter anderem zählten auch Stollen und Lebkuchen zum klösterlichen Adventsgebäck.

Für alle, die jetzt Lust bekommen haben drauf los zu backen und ihre Wohnung mit Weihnachtsduft zu füllen, hier ein Rezept für einen Klassiker unter den Weihnachtsbäckereien – den Lebkuchen.

Zutaten:

  • 500g   Roggenmehl
  • 250g   Honig
  • 120g   Butter
  • 200g   Kristallzucker
  • 2          Eier
  • 1,5TL  Natron (TL = Teelöffel)
  • 1Pkg.   Lebkuchengewürz (Pkg. = Packung)
  • 1TL     Zimt

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,5cm dick ausrollen. Kekse ausstechen und bei 180 °C etwa 5-7 Minuten backen. Nach Lust und Laune verzieren 😉

Ich wünsche euch allen viele schöne Momente in der Weihnachtszeit und dass ihr Weihnachten in eurem Herzen tragt und versucht, es das ganze Jahr zu bewahren.

*Seite „Weihnachtsgebäck“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. Dezember 2013, 17:55 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Weihnachtsgeb%C3%A4ck&oldid=125094137

Weihnachtspackerl. Wenn das Glöckchen klingelt.

 Mein Name ist Ursula. Seit über fünf Jahren lebe ich nun schon in Wien, aufgewachsen bin ich aber in Köln. Heute möchte ich euch erzählen, wie ich Weihnachten als Kind erleben durfte:

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 Als ich ein Kind war, kam am 24. Dezember nicht der Weihnachtsmann zu uns, sondern das Christkind und brachte die Geschenke. Der große Durchgang zum Wohnzimmer, in dem der Weihnachtsbaum aufgestellt war, wurde mit einem großen weißen Betttuch verhangen, weil es keine Tür zum Zusperren gab. Dadurch konnten meine Brüder und ich nicht ins Wohnzimmer schauen und sehen, was dahinter passierte.

Gespannt haben wir davor gewartet und haben uns vorgestellt, wie das Christkind die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilt. In meiner Phantasie war das Christkind ein kleines Mädchen mit kurzen goldenen Locken. Sie trug ein langes weißes Nachthemd und keine Schuhe. Trotzdem hatte sie aber nicht gefroren. Die Pakete hatte sie auf einem Schlitten geladen, der von Rehen durch den Schnee gezogen wurde.

Dann hörten wir ein helles Glöckchen klingeln und wir wussten, dass das Christkind nun dort war und uns die Geschenke unter den Baum gelegt hatte. Wir hatten natürlich nicht gemerkt, dass unsere Mutter heimlich durch eine andere Tür ins Wohnzimmer schlich und selbst die Geschenke hinbrachte, mit dem Glöckchen klingelte und schnell wieder hinaus schlich. Nun durften wir hinein ins Wohnzimmer. Es war auch eine Krippe aufgestellt mit kleinen Figuren von Maria, Josef und dem Jesuskind. Die Heiligen Drei Könige waren weiter weg im Zimmer aufgestellt, da sie erst am 6. Januar die Krippe erreichten. Überall waren Kerzen angezündet, wir hörten Weihnachtslieder und packten die Geschenke aus.

FROHE WEIHNACHTEN!

Weihnachtspackerl. Eine Zeit voller Zauber.

Mein Name ist Stefanie und ich bin sozusagen eine gute Freundin der DeutschAkademie. In diesem Weihnachtspackerl möchte auch ich meine Gedanken zu Weihnachten mit euch teilen.

Weihnachten und die Adventszeit sind für mich wie ein Zauber. Ich liebe diese Zeit.

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Draußen wird es kalt und dunkel. Drinnen dafür umso wärmer und gemütlicher. Es gibt nichts Schöneres, als nach einem Winterspaziergang einen heißen Tee zu trinken und sich warm einzupacken.

Vor allem in meiner Kindheit war diese Zeit etwas ganz besonderes. Ich bin am Land auf einem Bauernhof in der Steiermark aufgewachsen, gemeinsam mit meinen Eltern, Geschwistern und meiner Oma. Meistens hatte es im Dezember sehr viel Schnee und es war wirklich kalt. Trotzdem waren ich und meine Geschwister viel im Freien, wir haben im Schnee gespielt und haben versucht auf unseren Wiesen Schi zu fahren.

Landschaftsbild Steiermark

Sehr wichtig waren für meine Familie auch immer die Brauchtümer und Traditionen an den einzelnen Feiertagen dieser Zeit. Auch für uns Kinder waren sie von großer Bedeutung und zusätzlich haben sie die Zeit bis Weihnachten verkürzt. Alleine das tägliche Anzünden einer Kerze am Adventskranz am Abend, bis endlich alle vier Kerzen leuchteten und strahlten. Dabei wurden immer Weihnachtslieder gesungen. Im Advent wurden Kekse gebacken, das Haus geschmückt, dazu wird auf jedes Bild das an der Wand hängt ein kleiner Tannenzweig gesteckt, die Krippe wurde aufgebaut. Immer öfters stand man vor verschlossenen Türen oder es verschwand ganz schnell etwas vom Tisch wenn man ein Zimmer betrat. Im ganzen Haus herrschte eine geheimnisvolle, aufgeregte Stimmung. Und es duftete köstlich nach Lebkuchen und Weihrauch.

Dann war es endlich Zeit für das Christkind. Der 24. Dezember war da, das letzte Türchen am Adventkalender durfte geöffnet werden. Das Haus war erfüllt mir Vorfreude. Am Nachmittag begannen dann die Vorbereitungen für den Abend. Gegen fünf Uhr am Abend fuhr unser Papa mit uns Kindern zum Friedhof um auch beim Grab unseres Opas einen kleinen Christbaum mit ein paar Kerzen aufzustellen. Wir blieben so lange im Dorf bis die Weihnachtsbeleuchtung im Dorf eingeschaltet wurde.

Wieder zuhause gingen wir alle gemeinsam in den Stall, die Tiere müssen ja auch zu Weihnachten versorgt werden. Die Aufgabe von uns Kindern war es den Stall auszukehren und aufzuräumen. Wir machten das mit voller Hingabe, vor allem da man sich erzählt, dass in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember um Mitternacht Tiere die menschliche Sprache können.

In der Zwischenzeit kamen noch drei Tanten und ein Cousin, die Weihnachten noch heute bei uns feiern. Während wir im Stall waren, beobachteten wir immer was im Haus vor sich ging, plötzlich waren die Vorhänge zu gezogen und dann war auf einmal das Licht aus. Dann wussten wir, dass das Christkind da war. Bevor wir zurück ins Haus gingen, war noch Zeit „Rauchen“ zu gehen. Ein Brauch den es zu den Rauhnächten gibt. Dabei geht man mit einem Gefäß mit Kohle und Weihrauch und einem Glas mit Weihwasser durch Haus und Hof.

Im Haus warteten wir dann so lange auf der Stiege, bis das Glöckchen klingelte. Dann stürmten wir Kinder zum Christbaum und es war jedes Jahr der Schönste den wir je gesehen hatten. Der perfekte Moment. Bevor wir jedoch Geschenke auspacken durften wurde gebetet, gesungen und das Weihnachtsevangelium vorgelesen. Das Lied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ war der Höhepunkt. Danach wurden die Geschenke ausgepackt und ganz traditionell eine Reissuppe gegessen.

Auch heute feiern wir Weihnachten noch gemeinsam mit all diesen Traditionen. Mit den Jahren sind auch ein paar neue Traditionen dazugekommen.

Ich denke, es sind die vielen Kleinigkeiten, die mich jedes Jahr wieder verzaubern – die Weihnachtslieder, die Kekse, der Schnee und die vielen unglaublich schönen Erinnerungen.

Ich wünsche auch euch allen eine wunderschöne Adventszeit und 

FRÖHLICHE WEIHNACHTEN! 

Weihnachtspackerl. Weihnachtserinnerungen aus Kärnten.

Eine kurze Geschichte über mein Weihnachten in Kärnten

Ich bin Simone und ihr habt mich vielleicht schon einmal in der DeutschAkademie gesehen, wo ich  seit ein paar Jahren arbeite. Heute möchte ich euch über Weihnachten bei mir zu Hause erzählen. Viel Freude beim Lesen.

Auf dem Berg

Ich lebe jetzt schon länger als zehn Jahre in Wien und möchte diese wunderschöne Stadt in der Weihnachtszeit sicher nicht missen. Die Straßen sind weihnachtlich dekoriert, überall der Duft von Lebkuchen. Kinder, die den Vater oder die Mutter fragen, woher das Christkind kommt, zaubern immer ein Lächeln auf mein Gesicht. Am 24. Dezember kommt das Christkind zu uns und nicht der Weihnachtsmann – das ist mal klar. Wenn es schneit und ich von der DeutschAkademie die Kärntnerstraße entlang flaniere, kommen Erinnerungen an meine Heimat und unsere Bräuche auf. Meine Kindheit verbrachte ich in Kärnten mit meinen Eltern und meiner älteren Schwester, die mir das Eislaufen auf einem kleinen See in der Nähe unseres Hauses beibrachte.

Beim Adventskalender öffnenAm 1. Dezember war es Brauch, dass ich von meiner Großmutter einen Adventskalender geschenkt bekam. Es war meistens einer mit Bildern. Jeden Tag in der Früh, bevor ich in den Kindergarten ging, hüpfte ich aus dem Bett um sofort das nächste Kästchen des Adventkalenders zu öffnen. Meine Mutter machte mir einen guten Weihnachtstee und ein Honigbrot und dann erzählte sie mir immer eine Geschichte passend zum Bild im Kalender. Diese Zeit war für mich immer sehr spannend, weil es meine kindliche Phantasie anregte. Am 2. Dezember haben meine Mutter, meine Großmutter und noch andere Frauen vom Dorf mit dem Adventkranz binden begonnen. Die 1. Kerze wurde am 1. Adventsonntag mit der Familie angezündet. Am 4. Dezember folgte dann die Heilige Barbara. Barbarazweige von einem Apfel- oder Kirschbaum werden in Wasser eingefrischt. Dieser Brauch soll Gesundheit, Glück und Freude für die Familie im kommenden Jahr bringen oder auch eine kommende Hochzeit ankündigen. Der 5. Dezember war für mich immer der gefürchtetste Tag im Dezember. An diesem Tag kommt der Krampus, der die unartigen Kinder bestraft.

Der Name leitet sich von mittelhochdeutsch Krampen „Kralle“ oder bayrisch Krampn „etwas Lebloses, Vertrocknetes, Verblühtes oder Verdorrtes“ [1] ab. Am 6. Dezember kommt der Heilige Nikolaus. Auf diesen Tag habe ich mich immer sehr gefreut, weil da gab es ein Nikolaussackerl [2] von meiner Mama, das irgendwo im Haus versteckt wurde. Im Sackerl waren nicht nur Süßigkeiten, sondern auch Obst und Nüsse.

Die Rauhnächte erstrecken sich vom 21.Dezember bis 6. Jänner. An diesen Tagen ging ich mit meinem Großvater immer abends mit Weihrauch ums Haus. Bei diesem Brauch sollen die bösen Geister vom Haus ferngehalten werden. Es war immer eine große Freude für mich, mit meinem Großvater gemeinsam Zeit zu verbringen, weil er mir immer Geschichten von damals, als er ein kleiner Junge war, erzählt hat. 1930 gab es immer sehr viel Schnee und sie mussten immer zwei Stunden zu Fuß in die Schule marschieren – das kann ich mir heute gar nicht mehr vorstellen. Ich steige vor meiner Haustüre in die U-Bahn ein und beim Karlsplatz aus.

Auch diese Jahr fahre ich wieder am 22. Dezember zu meiner Familie nach Kärnten, um diese Bräuche zu feiern. Am 24. Dezember ist alles sehr besinnlich und ruhig bei uns. Es gibt keinen Stress. Wir trinken Glühmost und essen Kekse und am Abend gibt es immer etwas Leckeres zu essen. Am 26. Dezember ist es Brauch für meinen Vater und mich, dass wir gemeinsam Schi fahren gehen. Mit  3 ½ Jahren stand ich das erste Mal auf meinen kleinen, roten Skiern, die ich auch zu Weihnachten geschenkt bekam, und seit damals fahren wir jedes Jahr am Stefanitag zum Skifahren auf einen Kärntner Berg.

Am 28. Dezember ist der Tag der unschuldigen Kinder, zum Gedenken an die ermordeten Kinder unter König Herodes.[3] Dieses Jahr veranstalten Freunde und ich am 28. Dezember eine „St. Lumière Party“. Am 28. Dezember 1895 fand in Paris die erste öffentliche Filmvorführung der Welt statt. Wenn das kein Anlass für einen Feiertag ist!

[2] Sackerl: österreichisch für Tüte.